Reiseauskunft Baden-Württemberg

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Oberschwaben ist eine gesegnete Landschaft, geprägt von prächtigen barocken Kirchen und glanzvoll restaurierten Klöstern, die heute wieder mit vielfältigem Leben erfüllt sind.
   
Der Schwarzwald, das 200 km lange und bis zu 60 km breite Waldgebirge, grenzt im Westen an Frankreich, im Süden an die Schweiz, im Osten an die Schwäbische Alb und den Bodensee und im Norden an den Kraichgau.
Die Region rund um Stuttgart ist eine abwechslungsreiche, reizvolle Landschaft, die zu schönen Wanderungen, Fahrradtouren, Reitausflügen und Bootsfahrten auf dem Neckar und vielen idyllischen Seen einlädt.



Oberschwaben
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Im Himmelreich des Barock

Über die Gründung Ochsenhausens gibt es eine hübsche Sage, die der Brunnen auf dem Marktplatz erzählt und der die Stadt ihren Namen und ihr Wappentier verdankt. Danach soll hier in der Gegend bereits vor Zeiten ein Frauenkloster mit dem Namen Hohenhusen gestanden haben. Bei den Einfällen der Ungarn im 10. Jahrhundert seien die Nonnen nach Salzburg geflüchtet und hätten zuvor ihre Kostbarkeiten auf einer Anhöhe im freien Feld vergraben. Nach vielen Jahren sei dann beim Pflügen ein Ochse auf die verborgene Truhe getreten, und man fand zur großen Überraschung die kostbaren Reliquien und Kirchenschätze. Dies wurde als Wink des Himmels gedeutet, an dieser Stelle ein Kloster zu errichten.

Eisenbahnromantik pur

Wer auf romantische Art nach Ochsenhausen reisen möchte, sollte mit dem „Öchsle“ fahren, der einzigen noch vollständig erhaltenen Schmalspurbahn in Baden-Württemberg. Die 1899 eröffnete 750-mm-Bahn war eine von einst fünf Schmalspurbahnen der Königlich-Württembergischen Staatsbahnen. Alljährlich von Mai bis Oktober dampft die im Volksmund liebevoll „Öchsle“ genannte Museumsbahn durch 19 Kilometer oberschwäbische Bilderbuchlandschaft zwischen Ochsenhausen und Warthausen bei Biberach. So wird für große und kleine Eisenbahnfans gut 100 Jahre später die Geschichte der schwäbischen Eisenbahn wieder lebendig. Bitte einsteigen, Türen schließen – und willkommen in der guten, alten Zeit.

Kunst und Kultur im Kloster

Nur wenige Schritte vom Fruchtkasten entfernt lässt das Klostermuseum die über 900-jährige Geschichte des Klosters Ochsenhausen wieder lebendig werden. Das Gold und Silber aus der Schatzkammer der Äbte vermittelt einen Eindruck von der einstigen Prachtentfaltung im Kloster. Ein Prunkstück des Museums ist die gotische, aus massivem Silber gegossene Turmmonstranz aus dem 15. Jahrhundert. Aber auch Wissenschaft und Kunst standen im Kloster hoch im Kurs. Der Wissenschaft diente auch eines der größten Ausstellungsstücke des Museums: ein originalgetreues Modell der barocken Sternwarte, die sich in einem Eckbau des Konventgebäudes befindet.


In Ulm, um Ulm und um Ulm herum

UlmSeit Jahrhunderten prägt es die Stadt und die Region, ist im In- und Ausland geradezu ein Synonym für Ulm: das Ulmer Münster. Diese Prominenz verdankt es vor allem seinem Turm, der mit 161,53 Metern der höchste Kirchturm der Welt ist.

UlmDoch nicht nur das Münster lohnt einen Besuch in Ulm/Neu-Ulm, wie Sie bald feststellen werden. Der Gang durch Ulm eröffnet ganz verschiedene Perspektiven. Neben dem alles überragenden Münster sind es aber auch die historischen Stadtviertel (Fischer- und Gerber- viertel, Auf dem Kreuz), die mit ihren engen Gassen, verwinkelten Durchgängen und romantischen Brücken einen Eindruck des Lebens in früherer Zeit vermitteln. Das reich bemalte Rathaus, das Schwörhaus, das Schuh-, Korn- und Zeughaus zeugen vom ganzen Stolz der ehemals freien Reichsstadt.

Etwas abseits vom Stadtzentrum finden sich Kleinode wie der Söflinger Klosterhof oder das barocke Kloster Wiblingen. Auf den Hügeln um die Stadt erstrecken sich die imposantesten Bauten der Bundesfestung Ulm, die Wilhelmsburg und das Fort Unterer Kuhberg.

Wer es grün mag und relaxen möchte, der ist in der Friedrichsau in Ulm oder im Glacis-Park (mit dem historischen Wasserturm) in Neu-Ulm richtig. Hier kann in aller Ruhe entspannt, aber auch sportlich zu Werke gegangen werden. Eine Stadt zum Entdecken.


Die ehemalige freie Reichsstadt
"Esslingen am Neckar" stellt sich vor

Eingebettet in das Neckartal und umgeben von Weinbergen liegt die ehemals Freie Reichsstadt Esslingen am Neckar. Die Stadt blickt auf eine über 1200jährige Geschichte zurück. 

EsslingenEin Bummel durch die gewundenen, kopfsteingepflasterten Gassen und einladenden Fußgängerzonen der historischen Altstadt empfiehlt sich als Einkaufsvergnügen wie auch als Spaziergang in die Vergangenheit. Der mittelalterliche Stadtkern ist der einzige, der in solcher Geschlossenheit in der Region Stuttgart erhalten ist. Die älteste Fachwerkhäuserzeile Deutschlands ist dort ebenso zu bestaunen wie Patrizier- und Weingärtnerhäuser, Kirchen, Pfleghöfe, Tore und Türme.

EsslingenDaneben bieten die Weinstuben und Weinkeller der Stadt Gelegenheit, bei einem Viertele Esslinger Wein in gemütlicher Runde die sprichwörtliche schwäbische Gastfreundschaft zu erleben. Die heutige Bedeutung Esslingens als Wirtschaftsstandort hat ihren Ursprung in einer frühen und stürmischen Industrialisierung, die weit in den württembergischen Raum hinaus ausstrahlte. Esslingen am Neckar ist auch heute noch ein sehr attraktiver Standort mit Zukunft.

Die Neckarstadt bietet ihren Besuchern und Bewohnern eine Fülle kultureller Einrichtungen, die Gäste aus der ganzen Region anlocken. Jedes Jahr finden zahlreiche Großveranstaltungen statt, die weit über die Grenzen der ehemals Freien Reichsstadt hinaus bekannt sind.

 
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